Gibt es eine tiefere Dimension? Daniel Huppert und die Bergischen Symphoniker gehen diesem Thema musikalisch auf den Grund. Mit schwebenden Klängen stellt Charles Ives mit „The unanswered question“ die „ewige Frage des Seins“.
Paul Hindemith vertiefte sich in seiner Symphonie „Mathis der Maler“ in die Geschichte des Isenheimer Altars und dessen Malers Matthias Grünewald und arbeitete brisante Themen ab: Solidarität für Verfolgte, Fluchthilfe, Zivilcourage, Gewalt, Selbstzweifel. Ein deutscher Künstler als Held, der seine Kunst aufgibt, um sich mit dem Freiheitskampf der Bauern zu solidarisieren – diese Botschaft musste 1933 als politisches Bekenntnis ankommen.
Als eines der bedeutendsten großen Chorwerke seiner Zeit und als eines der wichtigsten Werke der geistlichen Musik überhaupt gilt Anton Bruckners „Te Deum“, nicht zuletzt durch seine außerordentliche spirituelle Tiefe und musikalische Komplexität. Von der Gregorianik bis weit über seine eigene Zeit hinaus reicht der musikalischer Lobgesang, bei dem vier Solist*innen und der Chor der Bergischen Symphoniker mitwirken.
Charles Ives
The unanswered question
Paul Hindemith
Symphonie Mathis der Maler
Anton Bruckner
Te deum C-Dur WAB 45
Maryna Zubko, Sopran
Evelyn Krahe, Alt
Eduardo Aladren, Tenor
Young Kwon, Bass
Chor der Bergischen Symphoniker
Witolf Werner, Einstudierung
Daniel Huppert, Leitung
Preise: 28,- €; Jugendticket: 6,50 €
Rabatte: TheaterCard, Teos RemscheidTicket
Di 18.05.2027, 19:30 Uhr
Theater & Konzerthaus
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