Sturm
Schauspiel nach William Shakespeare in einer Bearbeitung von Joachim Lux
Drei Schauspieler, eine Insel im Nirgendwo und ein Orkan, der die Realitäten durcheinanderwirft.
Das Neues Globe Theater zeigt Shakespeares Der Sturm in der gefeierten Bearbeitung von Joachim Lux, die 2007 am Wiener Burgtheater für Furore sorgte. Diese Fassung mit dem gekürzten Titel Sturm konzentriert sich radikal auf drei Figuren: Prospero, Caliban und Ariel.
Prospero – einst Herzog von Mailand, nun Herrscher einer Insel – zwingt seine beiden ungleichen Diener, seine Geschichte immer wieder neu zu erzählen. So wird er zum Regisseur seiner eigenen Vergangenheit. Machtverhältnisse verschieben sich, Allianzen brechen, Realität und Spiel beginnen zu flirren. Was ist Erinnerung, was Inszenierung?
Mit nur drei Darstellern entfesselt das Ensemble einen rasanten Bühnenorkan. Rollen, Geschlechter und Perspektiven wechseln im laufenden Spiel, Musik begleitet das Geschehen. Die Inszenierung kehrt bewusst zu den Wurzeln des elisabethanischen Theaters zurück: Sprache, Fantasie und Spielfreude stehen im Zentrum.
Der Sturm gilt als Shakespeares Vermächtnis. In dieser konzentrierten Fassung wird das Stück zu einem ebenso komischen wie philosophischen Spiel über Rache, Vergebung und die Vergänglichkeit allen Tuns – „Wir sind aus solchem
Stoff, aus dem die Träume sind.
Preise: 25,- €; Jugendticket: 5,- €
Rabatte: TheaterCard; Teos RemscheidTicket
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